Unter Wert geschlagen

Die Redstars verlieren ihr Heimspiel gegen den EHC Meinisberg mit 1:6. Kurz vor Schluss müssen die Obergerlafinger noch einmal um den Ligaerhalt zittern.

Es schmerzte  am ganzen Körper.  Als die Spieler des SC Obergerlafingen mit ansehen mussten, wie Meinisberg-Stürmer Tüscher in der 38. Minute allein auf Goalie Stuber laufen konnte, stockte ihnen  der Atem.  Und als Tüscher die 0:4-Führung erzielte, konnte es mancher kaum fassen. Das Spiel ging am Schluss mit 1:6 an den Gegner aus Meinisberg.

Die Redstars wurden für eine sehr gute Leistung schlecht belohnt. Ein Tor in Unterzahl im ersten Drittel und einen Doppelschlag im zweiten Drittel hatten die Obergerlafinger bis kurz vor der zweiten Drittelspause hinnehmen müssen. Die Tore 2 und 3 für den EHC Meinisberg fielen innert zehn Sekunden zu Beginn des zweiten Drittels.

Auch wenn der EHC Meinisberg individuell besser besetzt war, nach dem 0:3 haben sich die Einheimischen ein Chancenplus erarbeitet und hätten einen Anschlusstreffer verdient.  Fehlende individuelle Klasse machten sie mit grosser Laufbereitschaft und teilweise sehr gutem Passspiel wieder wett. Torhüter Martin Stuber hielt seine Mannschaft durch zahlreiche Glanzparaden im Spiel. Vor allem im ersten Drittel waren besonders viele Paraden nötig.

Leider blieb am Schluss erneut wieder eine Enttäuschung. Und es bleibt auch die Gewissheit, dass der SCO vor allem dann stark spielt, wenn ihr Gegner stark ist.

Eine Runde vor Schluss müssen die Redstars noch um den Ligaerhalt zittern. Der Verband hat dem EHC Bellmund die vormals aberkannten Punkte wieder zurück gegeben. Damit hat der SCO nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den EHC Bellmund.  Für die Bellmunder stehen  noch zwei Spiele - gegen Lyss und gegen Grächwil - auf dem Programm.

Für den SCO heisst es am Sonntag beim letzten Spiel gegen den HC Münchenbuchsee: Verlieren verboten.