Hart erkämpfter Sieg

Dritter Sieg im dritten Spiel für den SC Obergerlafingen. Mit 3:4 Toren konnten sich die Redstars auswärts gegen den HC Münchenbuchsee-Moosseedorf II durchsetzen. Der Sieg war allerdings hart umkämpft. Die Gäste mussten bis zur letzten Minute zittern. Am Schluss setzte der HCM alles auf eine Karte. Mit sechs Feldspielern versuchten die kampf- und laufstarken Gastgeber den Ausgleich in letzter Minute doch noch zu schaffen und eine Verlängerung zu erzwingen. Ohne Erfolg. Der SCO verteidigte geschickt und liess die Berner in den letzten Sekunden nicht mehr in die Nähe seines überragenden Torhüters Schneeberger. Die Erleichterung und die Freude über den dritten Sieg im dritten Spiel war bei den Obergerlafingern sehr gross. So hart hatten sie diese Saison noch nie für drei Punkte arbeiten müssen. Am Anfang verlief die Partie ausgeglichen. Durch einen sehenswerten Treffer von Christoph Loosli ging der SCO in der 12. Minute mit 0:1 in Führung. Nur zwei Minuten später konnte Graber für den HCM in Überzahl wieder ausgleichen. Nach der ersten Drittelpause wurde das Spiel härter und intensiver. Trotz vielen Strafen (14 Minuten im zweiten Drittel) gelang es den Gästen dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Durch die Tore von Loosli, Emch und Hrusovsky gingen sie mit einer verdienten 4:1-Führung in die zweite Pause. Das letzte Drittel mussten die Redstars in doppelter Unterzahl in Angriff nehmen. Es dauerte gerade mal 23 Sekunden, bis Bernhard das zweite Tor für den HCM erzielen konnte. Ab diesem Zeitpunkt lagen beim SCO die Nerven blank. Pässe nach nirgendwo, Stellungsfehler und Missverständnisse prägten ihr Spiel. Und als sich in Überzahl die Gelegenheit ergab, das Spiel zu entscheiden, agierten die Redstars völlig hilflos: In ihrem eigenen Drittel  liessen sich vom Gegner übertölpeln und mussten den 3:4-Anschlusstreffer entgegennehmen. Coach Mouther nahm daraufhin sein Timeout und rüttelte seine Mannschaft noch einmal wach. Seine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Der SCO agierte wieder konzentrierter und konnte sich notfalls auf Torhüter Schneeberger verlassen.

Ein weiteres mal hat der SCO ein schwache Phase in einem Spiel schadlos überstanden und konnte sich zum Schluss im Applaus seiner treuen Fans suhlen.